Die Pfarrkirche von Radein
Die Kirche wurde um 1400 erbaut, vor allem den polygonal abschließenden Chor und das sechsarmige Fächergewölbe mit einem Agnus Dei am runden Schlussstein dürfen aus dieser Zeit stammten. Das Langhaus wurde um 1500 mit dem einfachen Sterngewölbe eingedeckt.
Anlässlich der Pfarrerhebung im Jahre 1913 wurde das Schiff um ein Joch erweitert und der 1601 bis 1603 erbaute Turm um ein Geschoss erhöht.
Geweiht ist die Pfarrkirche von Radein dem hl. Wolfgang, der Bischof von Regensburg und Gründer vieler Klöster war. Die Innenausstattung ist heute neugotisch. Aus der Barockzeit stammen lediglich die Kreuzwegstationen und die Statue des hl. Wolfgang an der südlichen Kirchenwand. Der neugotische Hauptaltar, dessen Tabernakel von den Heiligenstatuen St. Paulus und St. Wolfgang, St. Petrus und St. Nikolaus flankiert ist, stammt von Josef Rifesser aus Gröden und ist um 1880 entstanden. Die Dreifaltigkeitsgruppe soll jüngeren Datums sein. Am rosettenförmigen Fenster hinter dem Altar ist Christus als Weltenkönig dargestellt. Das Bild über der Sakristeitür zeigt die Vierzehn Nothelfer.
Am rechten Seitenaltar steht eine Herz-Jesu-Statue, am linken eine Immaculata. Am Giebel über dem Bogen zur Apsis zeigt ein Fresko den Guten Hirten mit Schafen und fliehendem Wolf. An der nördlichen Außenmauer stellt ein Fresko von Ignaz Stolz die schmerzhafte Muttergottes dar.
Ein herrlicher Blick von der Friedhofsmauer aus auf die reichgegliederte Landschaft und Bergwelt beschließt den Besuch unserer Pfarrkirche.
Haben Sie Fragen? – Wir helfen Ihnen gerne weiter:
Tourismusverein Aldein-Radein-Jochgrimm
Fon +39 0471 886 800 - Fax +39 0471 886 666 - info@aldein-radein.com
Tourismusbüro ganzjährig geöffnet:
Montag–Freitag jeweils von 8 – 12 und 15 – 18 Uhr
Juli-Oktober auch samstags von 8 – 12 Uhr
Copyright © 2011 Tourismusverein Aldein-Radein-Jochgrimm. Alle Rechte vorbehalten.






