Vorschläge zum Wandern
Natürlich gibt es ungezählte Möglichkeiten bei uns zu wandern. Wie lang, wie schwierig auch immer. Hier finden Sie Vorschläge für einige der beliebtesten Touren. Mehr Tipps gibts im Büro des Tourismusvereins. Kommen Sie vorbei!
Aldeiner-Almen-Wanderung
Ausgangspunkt: Schmiederalm 1.680 m (hier Parkplatz)
Höhenunterschied: 320 m
Wanderzeit: 5–6 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht!
Gehtüchtigkeit erforderlich
Einkehr: Schmiederalm, Jochgrimm, Gurndinalm, Lahneralm, Neuhüttalm
Tourenverlauf: Vom Parkplatz an der Schmiederalm wandern wir auf dem mit „S“ bezeichneten Wanderweg, durch herrlichen Fichtenwald bis ins sogenannte Kösertal, wo wir auf eine Kreuzung von 3 Forststraßen treffen. Wir folgen links dem Hinweisschild „Neuhütt-Lavazé“ Nr. 9.
Auf der teils ebenen, teils gering ansteigenden Schotterstraße werfen wir unsere Blicke immer wieder auf Weißenstein, das Etschtal und bis hinauf zu den Meraner Bergen. Dabei begleitet uns herrlicher alpiner Fichtenwald und seltene Blumen grüßen von den Wegrändern. Nach ca. ¾ Std. ab Kösertal erreichen wir die Neuhütt-Alm (1.791 m ):
Nach kurzer Rast geht es über den Wanderweg Nr. 1 weiter bis Jochgrimm, zwischen Weiß- und Schwarzhorn gelegen. Die Baumgrenze haben wir hier erreicht, und unsere Blicke fallen auf die nahegelegenen Berge, die herrlichen Bergwiesen und Alpenrosenmatten.
Der mit Nr. 1 bezeichnete Wanderweg, welcher am Parkplatz vor dem Berghotel Jochgrimm beginnt, führt uns auf den Rückweg, wobei uns besonders die einmalige alpine Blumenwelt der Jochwiesen und das herrliche Panorama mit Blick auf Zanggenberg, Latemar, Rosengarten, Schlern, Ritten und Meraner Berge für unser Mühen nochmals lohnen.
Auf den Almweiden von Neuhütt verlassen wir den Wanderweg Nr. 1 und folgen der Markierung 5A bis zur sogenannten Grassnerwiese. Hier werfen wir einen Blick in den Abgrund der Bletterbachschlucht und hinauf zum Gipfel des Weißhorns, bevor wir zum Kösertal absteigen. Dort folgen wir links der Markierung „3“ und steigen zur Lahneralm ab. Über den mit „G“ bezeichneten Wanderweg kehren wir zur Schmiederalm, unserem Ausgangspunkt, zurück.
Jochgrimm — Kugelalm — Jochgrimm
Ausgangspunkt: Jochgrimm
Gehzeit: 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel
Einkehr: Hotel Jochgrimm, Hotel Schwarzhorn, Gurndinalm;
Tourenverlauf: Neben dem Hotel Jochgrimm folgen wir dem Wanderweg Nr. 4 bis zum Kugeljoch. Dort angelangt steigen wir zur Kugelalm ab (nicht bewirtschaftet). Dort folgen wir der Schotterstraße, die uns zu einigen Schupfen und die Forststraße entlang bis zur Gurndinalm führt. Dort folgen wir der Forststraße Richtung Jochgrimm, der uns zu unserem Ausgangspunkt zurückführt.
Aldein — Göllersee — Rotwand — Aldein
Ausgangspunkt: Dorf Aldein
Wanderzeit: ca. 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht
Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Restaurant Schönblick
Tourenverlauf: Diese Wanderung beginnt im Ortszentrum von Aldein. Wir nehmen die Einbahnstraße an der Raiffeisenkasse und erreichen bald die Hauptstraße. Diese überqueren wir linker Hand und folgen der Markierung 6. Auf dem einstigen viel begangenen Fahrweg nach Branzoll wandern wir vorbei an saftigen Wiesen, und durch jungen Föhrenwald leicht absteigend, gelangen wir zu einem Schild, das uns links zum Göllersee weist. Wir folgen dem alten Weg. Nach ca. 200 m erreichen wir das Biotop Pigleidermoos, ein Moorgebiet mit Teichen, in denen die Seerose, der Rohrkolben und verschiedene andere Sumpfpflanzen gedeihen und wo im Frühjahr die Frösche ihr Quakkonzert anstimmen. Am Biotop vorbei führt uns jetzt der mit „R“ bezeichnete Weg durch teils sehr lichten Föhren- und Mischwald vorbei an der Hochspannungsleitung und über abgeschliffene Porphyrplatten hinunter zum idyllischen Göllersee. Ein Rundgang um den See lohnt sich und wir können die Ruhe, die Sonne und die saubere Bergluft genießen. Nach kurzer Rast setzen wir unsere Wanderung rechts vom See fort – Wegbezeichnung „S“. Der Weg ist zu einem Forstweg ausgebaut. Bald erblicken wir unterhalb der Straße einen kleinen Weiher, den Mittersee und gleich darunter, eingebettet in eine Mulde, befindet sich das Bärenbad. (Im Sommer sind Mittersee und Bärenbad fast ausgetrocknet). Am Bärenbad weist uns ein Schild zur Rotwand. Nach knappen 15 Minuten erreichen wir diesen einmaligen Aussichtspunkt über dem Etschtal. Senkrecht fällt die Porphyrwand ab (Vorsicht!). Der Blick in die Tiefe ist einmalig, fast atemberaubend, wenn einem die Aufwinde ins Gesicht blasen. Von der Rotwand kehren wir wieder zur Forststraße zurück und folgen dieser bis wir nach etwa 20 Minuten Gehzeit links abbiegen. Auf dem mit „0“ bezeichneten Steig kehren wir bis auf die Höhe des Biotops Pigleidermoos zurück. Wer der Markierung „0“ folgt, gelangt zum Gasthof Pigleiderhof und dann über der Fahrstraße und dem Güterweg zum Gasthaus Schönblick. Wer sich am Biotop links hält, gelangt auf dem mit „R“ bezeichneten Weg zum Gasthof Restaurant Schönblick und in 10 Minuten auf der Landstraße zurück zum Ausgangspunkt. Wer diese Wanderung um ungefähr eine Stunde ausdehnen will, folgt vom Bärenbad aus der Markierung „S“ bis zur Göllerspitze Setz.
Pilgerweg von Aldein — Gampen nach Weißenstein
Gehzeit: Aldein – Weißenstein: 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: mittel
Tourenverlauf: Die Wanderung beginnt im Dorfzentrum von Aldein. Wir folgen der Markierung „10“. Nach ca. 1 1/2 km kommen wir zur Hauptstraße, überqueren diese und folgen dem Güterweg mit dem Hinweisschild „Weißenstein“, Wanderweg Nr. 10. Auf dem Güterweg erreicht man schon bald die erste Kreuzwegstation. Die in Holz gefertigten Stationen wurden von der Schützenkompanie Aldein aufgestellt. Der Weg führt nun durch herrliche Wiesen vorbei an Höfen bis zum Bacherhof und dort beginnt der „Lange Weg“, wie er von den Aldeinern genannt wird. Auf dem ständig ansteigenden Weg durch Mischwald befinden sich weitere Stationen, die den Weg bis Weißenstein zum Pilgerweg machen. Nach Erreichen der Anhöhen „Wollerschupf“ beginnen ebene Lärchenwiesen mit vielfältiger Alpenflora. Diese hinter sich gelassen, erreicht man den Forstweg, überquert ihn und folgt dem Weg (Nr. 2 – 8 – 10) und gelangt absteigend gleich zum größten Wallfahrtsort Südtirols, Maria Weißenstein. Neben der Kirche befindet sich der Gasthof Weißenstein und dahinter der Parkplatz mit Busverbindungen zurück zum Ausgangspunkt.
Kalkofenwanderung am Weißhorn
Ausgangspunkt: Jochgrimm 2.00 m
Höhenunterschied: 130 m
Wanderzeit: 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht!
Tourenverlauf: Von Jochgrimm nehmen Sie den Wanderweg Nr. 1 Richtung Neuhütt. Hier stehen Sie inmitten der Natur. Die Almwiesen sind den ganzen Sommer über im Blühen und werden von Jungrindern beweidet. Umschlossen werden die Wiesen von Schwarzhorn, Zangen, Latemar, Rosengarten, Schlern, Rittner Horn und den Meraner Bergen. Im Frühsommer lassen den Jochgrimmpass Alpenrosen in Rosa leuchten. Nach 2 km finden Sie den Hinweis nach links hinauf und 100 m zum sehr gut erhaltenen Kalkofen. In diesem Kalkofen wurde bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Kalkgestein des Weißhorns gebraut. Der Kalk wurde zum Bauen und Anstreichen der Gebäude verwendet. Die Grube wurde mit Brennholz gefüllt, und darauf kam das Kalkgestein. Mit Lehm wurde dann alles zugedeckt und Feuer gemacht, das ca. 7 Tage und Nächte brannte. Die Steine wurden dann herausgenommen und im Dorf wurden sie weiter verarbeitet. Nach der Besichtigung kehren wir auf den ursprünglichen Weg zurück und folgen diesem bis zum Hinweis Jochgrimm. Rechts eingebogen steigen wir durch Mischwälder zum Ausgangspunkt zurück.
Rundwanderung:
Radein — Weißhorn — Jochgrimm
Ausgangspunkt: Geomuseum Radein,hinter der Kirche St. Wolfgang.
Einkehrmöglichkeiten: Berghotel Heubad Jochgrimm – Hotel Schwarzhorn (Jochgrimm); Gurndinalm (Jochgrimm) - Gasthaus Restaurant Nigglhof (Radein) – Gasthaus Roter Adler (Radein);
Tourenverlauf: Wir folgen der Markierung „W“, dem sogenannten Zirmersteig, bis zu den Lahnerwiesen. Imposante Ausblicke in die Bletterbachschlucht erwarten uns! Wir queren eine Forststraße und gelangen immer auf dem Zirmersteig wandernd durch Latschenkieferngestrüpp und Geröllhalden zum Gipfel des Weißhorns mit seinen mächtigen Felsabstürzen an der Westseite. Herrlich ist der Rundblick! Die vielen Berggipfel der Dolomiten, der Sarneralpen, der Texelgruppe und Brentagruppe lassen unsere Herzen höher schlagen. Nach ausgiebiger Rast steigen wir südwärts zum Jochgrimm ab.
Variante 1: Von Jochgrimm über die Gurndinalm und den Blauweg B nach Radein zurück.
Variante 2: Von Jochgrimm aus über den alten Jochweg 7 über saftige Bergwiesen vorbei zu unserem Ausgangspunkt zurück.
Haben Sie Fragen? – Wir helfen Ihnen gerne weiter:
Tourismusverein Aldein-Radein-Jochgrimm
Fon +39 0471 886 800 - Fax +39 0471 886 666 - info@aldein-radein.com
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